Abenteuer Spargelhof
Was passiert, wenn man 6 Tage mit einem Trainer auf Klausur fährt? Richtig, man denkt und diskutiert viel, tanzt nen Teppich (oder so ähnlich) und integriert auch unerwarteten Besuch. So in etwa lässt sich zumindest die Teamklausur der JPD zusammenfassen.
Geschrieben wurde soviel, dass wir am 4.Tag von Flip-Charts auf Tapeten umgestiegen sind. Mit viel Disziplin haben wir uns aber auf Gekaufte aus der Restpostenkiste des örtlichen Baumarkts beschränkt und die Tapeten des gemieteten Ferienhauses verschont, obwohl die alles andere als schön waren. Gerüchtehalber steht die Verschonung der hauseigenen Tapete in Verbindung mit kiloweise hofeigenem Spargel ;)
Es waren auf jeden Fall sechs intensive Tage. Wir haben viel gelernt, über uns selbst und alle anderen, haben viel gelacht und auch ein bisschen geweint (uns dabei aber stets in den Armen gelegen) und vor allem haben wir einander zugehört und das wird am Ende den Unterschied ausmachen…
Danke dafür!

Hä? Wie jetzt? - Manchmal sind auch Gedanken sichtbar ;)

23 Leute auf einem Wohnzimmerteppich…und jetzt soll man den auch noch umdrehen, ohne das jemand den Teppich verlässt…

Da kann man Platz sparen indem alle mal tief einatmen…

…oder man versucht Leute zu stapeln…
Geschafft haben wir es trotzdem irgendwie, aber den Trick verraten wir nicht, den müsst ihr selbst rausfinden ;)

Zu meinem 23.Geburtstag gabs den ersten “Wurstkuchen” meines Lebens, zum Glück ist meine Family am Sonntag noch mit “richtigem” Kuchen zum Kaffee vorbei gekommen. Damit wars der erste Geburtstag seit 3 Jahren den ich mit meiner Familie verbracht habe (die letzten zwei Jahre bin ich an meinem Geburtstag komischerweise immer grade umgezogen) und der erste Geburtstag den ich mit der Jugendpresse verbracht habe. Aber es ist schon erstaunlich zu welch kreativen “Backideen” ein später Abend und ein paar Bier so führen können ;)

Als wir beschlossen haben zur Teamklausur wieder weit aufs Land zu wollen, ohne Handyempfang und Internet, hat keiner mit einem Schwein vor der Haustür gerechnet. Die Stadtkinder waren verzückt, wenn auch teils ein wenig besorgt wegen möglicher Angriffe (”Ich sag euch, so ein Schwein kann böse werden. Die verstehen keinen Spaß”). In der Nachbarschaft schien das freilaufende Tier hingegen keinen zu stören…
September 13th, 2007 at 7:30 pm
Saugeil….haha, nee ganz im Ernst kann ich deine Fotos von der Teamklausur haben?
Und gibt es Neuigkeiten aus Hamburch?!?!
k